recollected #2
Eröffnung
19:00 UHR
Künstler*innen
- Jana Müller
- Martina Sauter
Recollected #2
Jana Müller & Martina Sauter
Vom 18. September bis 18. Oktober 2026 zeigt die AFF Galerie in Berlin „recollected #2“ mit Arbeiten von Jana Müller und Martina Sauter. Ausgangspunkt der Ausstellungsreihe „recollected“ ist die Frage, wie Erinnerung entsteht und über Speichermedien wie Fotografien bewahrt und vermittelt wird. Fotografie steht dabei in einem besonderen Verhältnis zur Vergangenheit: Sie hält Momente fest, setzt Orte und Personen in Szene und wird selbst zum Träger individueller wie kollektiver Erinnerungen. Zugleich spielen Kontext, Auswahl und persönliche Assoziationen eine zentrale Rolle bei der Betrachtung und Interpretation von Bildern.
„recollected #2“ bringt zwei künstlerische Positionen zusammen, die sich auf unterschiedliche Weise mit Fotografie, Archiv und Erinnerung auseinandersetzen. Jana Müller (*1977) zeigt einen Auszug aus ihrem Langzeitprojekt „Falscher Hase“, für das sie seit 2019 recherchiert. Ausgehend von der Biografie ihres Vaters, der ehemals Kriminalbeamter in der DDR war, beschäftigt sie sich mit der Verbrechensaufklärung in der Deutschen Demokratischen Republik. Müller hat hierzu ein umfassendes Archiv geschaffen. In der Ausstellung präsentiert sie eine Wandinstallation aus Fotografien und Objekten, ergänzt durch ein Glossar zur Kontextualisierung. Ihre Motive reichen von Archivmaterialien und Fotografien von Tatorten bis zu alltäglichen Gegenständen.
Martina Sauter (*1974) präsentiert Teile ihrer neuen Arbeit „Deep Water“ sowie frühere Werke. Sauter verwendet Ausschnitte aus Filmklassikern als Ausgangsmaterial für ihre mehrschichtigen fotografischen Arbeiten und verbindet diese mit eigenem Bildmaterial. So entstehen Collagen fiktiver Innen- und Außenräume, die zwischen Erkennbarkeit und Unkenntlichkeit changieren. Für „Deep Water“ greift Sauter diese Arbeitsweise erneut auf und verbindet eigene Raumaufnahmen mit Bildmaterial von KI-Bildgeneratoren. Die 2025 entstandene Serie wird in der AFF Galerie erstmals präsentiert.
Im Zentrum der Ausstellung stehen Fragen nach dem Umgang mit fotografischen und archivalischen Bildern, ihrer Bedeutung für die Konstruktion und Rekonstruktion von Erinnerung sowie nach den Leerstellen, die zwischen dokumentierter Geschichte und persönlicher Erfahrung entstehen können.
Kuratiert wird die Ausstellung von Miriam Hüning in Kooperation mit Sarah Straßmann
AFF Galerie, Berlin - Öffnungszeiten: jeweils samstags, sonntags 15-18 Uhr
Besuch
Adresse
AFF Galerie e.V.
Kochhannstraße 14
10249 Berlin
Öffnungszeiten
Während der Ausstellung
Samstag und Sonntag 15 – 18 Uhr
und nach Vereinbarung
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M5, M6, M8, M10
Landsberger Allee / Petersburger Straße
S41, S42, S8, S85, S9
Landsberger Allee
U5
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